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Martin Högermann

Martin Högermann (1901-1955) - Vater von Dieter Högermann:

Martin Heinrich Högermann wurde am 20. Dezember 1901 in Wellentrup geboren. Seine Eltern waren der Ziegler Friedrich Högermann und dessen Ehefrau Emilie Büker (Oberkrome).

Martin besuchte in Helpup die Volksschule, welche er am 31. März 1916 abschloss. Am 1. Dezember 1919 begann Martin eine Lehre als Kaufmann in der Rekord-Cement-Industrie GmbH in Oerlinghausen.

1922 trat Martin Högermann in den Männergesangverein "Liedertafel" Helpup ein. Er war aktives und förderndes Mitglied des Gesangvereins und soll sogar mehrere Musikstücke herausgebracht haben.

Am 30. Juni 1922 endete die Kaufmannslehre von Martin bei der Rekord-Cement-Industrie GmbH in Oerlinghausen. Er arbeitete bis zum 14. September 1922 weiterhin in der Firma. Vom 15. September bis 30. November 1922 arbeitet Martin Högermann als Kaufmann in der "Teutoburger Korn- und Zelluloidwaren-Fabrik Eßmann & Pottharst" in Schötmar. Am 1. Dezember 1922 trat Martin Högermann wieder als Kaufmann in die Rekord-Cement-Industrie GmbH in Oerlinghausen ein. Seit Januar 1923 führte Martin Högermann dort selbstständig die gesamte Betriebs-, Lohn- und kaufmännischen Bücher, nach dem amerikanischen System, und vom 1. November 1925 auch die Kasse mit amerikanischen Kassenjournal.

Die Söhne von Friedrich Högermann, standen ihren Vater in seiner politischen Denkweise nicht alle nahe. Von Albrecht Högermann politischen Aktivitäten ist zu dieser Zeit wenig überliefert. August Högermann war nach dem 2. Weltkrieg, ein Befürworter des Gedankenguts der Sozialdemokratie und offizielles Mitglied in der SPD. Martin Högermann war aber ein überzeugter Nationalsozialist und Mitglied in der NSDAP, was diesem auch beruflichen Erfolg brachte und sich von der Mutter seines einzigen Sohnes Dieter entfernte.

Am 1. Januar 1929 trat Martin Högermann als Leiter der Buchhalter in der Firma Möbelfabrik Fritz Heißenberg in Oerlinghausen ein.  Am 31. Oktober 1932 wurde Martin Högermann als Leiter der Buchhaltung der Firma "Möbelfabrik Fritz Heißenberg" in Oerlinghausen auf Druck der wirtschaftlichen Verhältnisse entlassen. Vom 1. Januar 1934 bis zum 30. Juni 1934 führte Martin Högermann ehrenamtlich die Zahlstelle der "Deutschen Angestelltenschaft" in Hannover. Ab 1. Juli bis 10. November 1934 arbeitete Martin Högermann als Schalterangestellter in der Zahlstelle der "Deutschen Angestelltenschaft" in Detmold. Am 12. November 1934 trat Martin Högermann in die "Junkers Flugzeug und Motorenwerke AG" in Halberstadt ein. Dort war er nacheinander als Lohnbuchhalter, Kontokorrentbuchhalter und Betriebsbuchalter tätig. Ab dem 1. April 1943 war Martin Högermann als Gruppenführer der Hauptbuchhaltung tätig.  Ab dem 20. März 1944 erhielt Martin Högermann die "Zeichnungsberechtigung" für die Abteilung Finanzwesen. Am 11. April 1944 endete das Unternehmen mit dem Tag der Besetzung Halberstadts.

Martin Högermann heiratete am 31. Oktober 1931 in Halberstadt Rahel Alma Gertrud Riedel. Aus der Ehe entstammt der einzige Sohn Dieter Högermann. Martin Högermann und Gertrud Riedel ließen sich am 5. Okotber 1946 scheiden.
Martin Högermann heiratete in zweiter Ehe am 8. August 1947 in Lemgo Magda Schultze.

Martin Högerman starb am 19. Mai 1955 in Lemgo.






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